The Works of Edgar Allan Poe — Volume 2

By Edgar Allan Poe

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too, there came suddenly to my nostrils the strong
peculiar odor of moist earth. The conclusion was irresistible. I was
not within the vault. I had fallen into a trance while absent from
home--while among strangers--when, or how, I could not remember--and
it was they who had buried me as a dog--nailed up in some common
coffin--and thrust deep, deep, and for ever, into some ordinary and
nameless grave.

As this awful conviction forced itself, thus, into the innermost
chambers of my soul, I once again struggled to cry aloud. And in this
second endeavor I succeeded. A long, wild, and continuous shriek, or
yell of agony, resounded through the realms of the subterranean Night.

"Hillo! hillo, there!" said a gruff voice, in reply.

"What the devil's the matter now!" said a second.

"Get out o' that!" said a third.

"What do you mean by yowling in that ere kind of style, like a
cattymount?" said a fourth; and hereupon I was seized and shaken
without ceremony, for several minutes, by a junto of very rough-looking
individuals. They did not arouse me from my slumber--for I was wide
awake when I screamed--but they restored me to the full possession of my
memory.

This adventure occurred near Richmond, in Virginia. Accompanied by a
friend, I had proceeded, upon a gunning expedition, some miles down the
banks of the James River. Night approached, and we were overtaken by
a storm. The cabin of a small sloop lying at anchor in the stream, and
laden with garden mould, afforded us the only available shelter. We made
the best of it, and passed the night on board. I slept in one of the
only two berths in the vessel--and the berths of a sloop of sixty or
twenty tons need scarcely be described. That which I occupied had no
bedding of any kind. Its extreme width was eighteen inches. The distance
of its bottom from the deck overhead was precisely the same. I found it
a matter of exceeding difficulty to squeeze myself in. Nevertheless, I
slept soundly, and the whole of my vision--for it was no dream, and no
nightmare--arose naturally from the circumstances of my position--from
my ordinary bias of thought--and from the difficulty, to which I have
alluded, of collecting my senses, and especially of regaining my memory,
for a long time after awaking from slumber. The men who shook me were
the crew of the sloop, and some laborers engaged to unload it. From the
load itself came the earthly smell. The bandage about the jaws was a
silk handkerchief in which I had bound up my head,

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Text Comparison with Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

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Ach, bedeutungsloses Wort! Leeres Wort, hinter dessen bloßem Klang wir uns mit unsrer Unkenntnis alles Geistigen verschanzen.
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« Eifriges Nachdenken lange Jahre hindurch hat mir nun wirklich gewisse leise Beziehungen gezeigt zwischen diesem Ausspruch des englischen Philosophen und einem Teil von Ligeias Wesen.
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Für dies wilde Sehnen, für diese Gier und Gewalt des Verlangens nach Leben -- nur nach Leben -- finde ich keine Ausdrucksmöglichkeit; keine Worte gibt es, die es sagen könnten.
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Ach, ich fühle, wieviel Spuren von Geistesverwirrung sogar in den prunkhaften und phantastischen Draperien, in den feierlichen ägyptischen Schnitzereien, in den grotesken Möbeln, in den tollen Mustern der goldgewirkten Teppiche zu finden waren.
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Und von diesem Rückfall erholte sie, die ohnedies von zarter Gesundheit war, sich nie mehr vollständig.
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Sie war soeben aus unruhigem Schlummer erwacht, und ich hatte -- halb in Besorgnis und halb in Entsetzen -- das Arbeiten der Muskeln in ihrem abgemagerten Gesicht beobachtet.
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Ich konnte stundenlang von der belanglosesten Textstelle oder Randglosse eines Buches gefesselt werden; ich konnte den größten Teil eines Sonnentages damit zubringen, irgendeinen schwachen Schatten zu beobachten, der über eine Wand oder den Fußboden hinzog; ich konnte eine ganze Nacht lang das stille.
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Aber in der wüsten Kammer meines Gehirns war etwas zurückgeblieben: das weiße Gespenstbild ihrer Zähne -- und das ließ sich nicht mehr vertreiben.
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zum einzigen Gedanken meines Geistes.
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Sie haben nicht Ruder noch Kompaß und dringen dennoch in das unendliche Meer des ewigen Lichtes vor -- und weiter, gleich den Fahrten des nubischen Geographen, bis ins Meer der Schatten: »aggressi sunt mare tenebrarum, quid in eo esset exploraturi.
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So lebten wir also ganz einsam und kannten nichts von der Welt außerhalb des Tales -- ich und meine Kusine und ihre Mutter.
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Das Westende war wie ein strahlender Harem von Gartenschönheiten.
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lag, wo ich die Nacht zu bleiben gedachte.
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An den Fenstern befanden sich Vorhänge aus schneeweißem Jakonettmusselin; sie waren ziemlich schwer und hingen genau, vielleicht etwas steif, in strengen, gleichmäßigen Falten bis auf den Boden -- genau bis auf den Boden.
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Doch es ist keineswegs meine Absicht, ein Essay über das Wesen des Glücks zu schreiben.
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Das ist richtig, ebenso wie der Hinweis auf menschliche Selbstliebe.
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gespenstischen Bootes zu balanzieren schien, das, zufällig kieloben treibend, die beständige Begleitung und gewissermaßen der Halt des wirklichen Bootes zu sein schien.
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<« Da der Rabe das bedrückte Herz zu lächeln mir berückte, Rollte ich den Polsterstuhl zu Büste, Tür und Vogel vor, Sank in Samtsitz, nachzusinnen, Traum mit Träumen zu verspinnen Über solchen Tiers Beginnen: was es wohl gewollt zuvor -- Was der alte ungestalte Vogel wohl gewollt zuvor Mit dem Krächzen: »Nie du Tor.
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II.
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heiligen Hain Der Göttin Liebe, die so rein Alltäglich salbt die schneeige Schwinge Im Weihrauch frommer Opferbrände Und andrer unbefleckten Dinge, Im Haine, dessen Dach und Wände, Wo Lücken läßt das Laubgewind, Mit Strahlen eng vergittert sind, Durch die kein Stäubchen, keine Mücke, Ausweichend ihrem Adlerblicke, Eindringen kann -- wie sonst denn war Dies möglich, daß nicht wahrnehmbar Die Ehrsucht dort ins Glück gedrungen, Bis dreister sie emporgesprungen Hohnlachend in der Liebe Haar? DAS KOLOSSEUM Urbild des alten Rom! Reliquienschrein Für Schaun und hohen Traum, den in die Zeit Jahrhunderte von Pracht und Macht gestellt! Nun endlich -- endlich -- nach so vielen Tagen Von Wandermüdigkeit und gierem Durst (Von Durst zum Quell des Wissens, den du birgst) Ein andrer und demütiger kniee ich In deinem Schatten nun und trinke ein Dein ragend Düster, deinen Glanz und Ruhm.