The Complete Poetical Works of Edgar Allan Poe Including Essays on Poetry

By Edgar Allan Poe

Page 169

Even the Quarterlies have not
instructed us to be so impressed by it. _As yet_, they have not
_insisted_ on our estimating Lamartine by the cubic foot, or Pollock by
the pound--but what else are we to _infer_ from their continual prating
about "sustained effort"? If, by "sustained effort," any little
gentleman has accomplished an epic, let us frankly commend him for the
effort--if this indeed be a thing commendable--but let us forbear
praising the epic on the effort's account. It is to be hoped thai common
sense, in the time to come, will prefer deciding upon a work of Art
rather by the impression it makes--by the effect it produces--than by
the time it took to impress the effect, or by the amount of "sustained
effort" which had been found necessary in effecting the impression. The
fact is, that perseverance is one thing and genius quite another--nor
can all the Quarterlies in Christendom confound them. By and by, this
proposition, with many which I have been just urging, will be received
as self-evident. In the meantime, by being generally condemned as
falsities, they will not be essentially damaged as truths.

On the other hand, it is clear that a poem may be improperly brief.
Undue brevity degenerates into mere epigrammatism. A _very_ short poem,
while now and then producing a brilliant or vivid, never produces a
profound or enduring effect. There must be the steady pressing down of
the stamp upon the wax. De Beranger has wrought innumerable things,
pungent and spirit-stirring, but in general they have been too
imponderous to stamp themselves deeply into the public attention, and
thus, as so many feathers of fancy, have been blown aloft only to be
whistled down the wind.

A remarkable instance of the effect of undue brevity in depressing a
poem, in keeping it out of the popular view, is afforded by the
following exquisite little Serenade:


I arise from dreams of thee
In the first sweet sleep of night
When the winds are breathing low,
And the stars are shining bright.
I arise from dreams of thee,
And a spirit in my feet
Has led me--who knows how?--
To thy chamber-window, sweet!

The wandering airs they faint
On the dark the silent stream--
The champak odors fail
Like sweet thoughts in a dream;
The nightingale's complaint,
It dies upon her heart,
As I must die on thine,

Last Page Next Page

Text Comparison with Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

Page 0
EDGAR ALLAN POE LIGEIA UND ANDERE NOVELLEN SIEBEN GEDICHTE EDGAR ALLAN POE LIGEIA UND ANDERE NOVELLEN ÜBERSETZT VON GISELA ETZEL SIEBEN GEDICHTE ÜBERSETZT VON THEODOR ETZEL MIT VIERZEHN BILDBEIGABEN VON ALFRED KUBIN BERLIN / IM PROPYLÄEN-VERLAG Alle Rechte vorbehalten Copyright 1920 by.
Page 22
Meine Blicke fielen schließlich auf den unterstrichenen Satz eines offen vor mir liegenden Buches.
Page 24
Ich konnte die Berührung ihrer bleichen Finger nicht ertragen, ich konnte den sanften Klang ihrer tönenden Sprache, den Glanz ihrer melancholischen Augen nicht ertragen.
Page 27
den Lippen der Lebenden und Geliebten flossen, fand ich Nahrung für die aufreibendste Gedankenarbeit und für das rastloseste Entsetzen -- für den Wurm, der niemals sterben wollte! So vergingen die ersten zehn Jahre ihres Lebens, und noch immer hatte meine Tochter keinen Taufnamen.
Page 30
Wir hatten in den Wassern Gott Eros gefunden und ihn in uns aufgenommen, und wir fühlten nun, daß durch ihn die feurigen Seelen unserer Vorfahren in uns entzündet waren.
Page 33
Plötzlich aber hörten diese Anzeichen auf, und die Welt wurde schwarz vor meinen Augen, und ich stand in atemlosem Schreck vor dem glühenden Gedanken -- der grauenhaften Versuchung, die mich befallen hatte.
Page 37
Sie ist durch ihren Winter und ihren Sommer geflutet.
Page 39
Man war mit größter Sorgfalt bedacht gewesen, zwischen dem Hübschen und Anmutigen einerseits und dem »Pittoresken«, im wahren Sinne der italienischen Bezeichnung, andrerseits die rechte Mitte zu halten.
Page 42
Die Forelle und einige andre Fischarten, von denen es im Weiher wimmelte, erweckten alle den Anschein von fliegenden Fischen.
Page 43
Da, wo die Strömung den Bogen machte und wieder nach rückwärts lief, schloß sie eine fast kreisrunde Schlinge, so daß eine Halbinsel entstand, die beinahe eine Insel war.
Page 47
Landor gegenüber, denn dieses war, wie ich später erfuhr, sein Name.
Page 49
Seabright Ellison gestorben war.
Page 56
Nach und nach wirkte die Landschaft weniger bebaut, als lediglich mit Sorgfalt gepflegt.
Page 60
Tief ersehnte ich den Morgen, denn umsonst war's, Trost zu borgen Aus den Büchern für das Sorgen um die einzige Lenor, Um die wunderbar Geliebte -- Engel nannten sie Lenor -- Die für immer ich verlor.
Page 61
zu deuten .
Page 64
Kein Mondenlicht blinkt, das nicht Träume mir bringt Von der schönen _Annabel Lee_, Jedes Sternlein, das steigt, hell die Augen mir zeigt Meiner schönen _Annabel Lee_; Und so jede Nacht lieg' zur Seite ich sacht Meinem Lieb, meinem Leben in bräutlicher Pracht: Im Grabe da küsse ich sie, Im Grabe da küsse ich sie.
Page 70
Ich weiß, ich werde nie entbunden Von mehr als irdischen Hochmuts Sünde Durch Erdenmacht für Sehnsucht finde Ich nicht die Zeit, für Träumen nicht.
Page 74
Ich leugne, Hölle, daß dein Brand Mehr Demut brennt als nun mein Herz, Mehr Wehmut kennt als nun mein Schmerz! Vater, ich glaube fest -- ich _weiß_ -- Denn Tod, der kommt aus Segensferne, Die ohne trügerisches Hoffen, Er ließ sein eisern Tor weit offen, Und strahlend glühn der Wahrheit Sterne Durch Ewigkeit und flammen heiß -- Ich glaube, einen Fallstrick hat Satan auf jedem Menschenpfad; Denn wie sonst konnte dieses sein: Als ich gelebt im.
Page 75
Doch halt! Die Mauern -- diese Bogengänge, Hochauf von altem Efeu eingekleidet, Die schwarzen bröckeligen Säulensockel Und düstern Schäfte, dunklen Kapitäle, Zerfallenden und fast verblaßten Friese, Zersprungnen Kranzgebälke -- dieses Wrack -- All diese Steine -- ach, die.
Page 76
Wir leiten alle riesenhaften Geister! In unumschränkter Macht beherrschen wir Mit unserm Schwung die Herzen aller Großen.