Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

By Edgar Allan Poe

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zurück,
Sind erbleicht und entschweben im Sturm;
»Mensch« nennen sie das tragische Stück,
Seinen Helden »Eroberer Wurm«.

»O Gott!« schrie Ligeia, sprang vom Bett auf und reckte die Arme empor.
»Gott! Gott! O göttlicher Vater! Muß das immer unabänderlich so sein?
Soll dieser Sieger nie, niemals besiegt werden? Sind wir nicht Teil und
Teile von dir? Wer -- wer kennt die Geheimnisse des Willens und seine
Gewalt? Der Mensch überliefert sich den Engeln oder dem Nichts einzig
durch die Schwäche seines schlaffen Willens.«

Und nun, wie von innrer Bewegung überwältigt, ließ sie die weißen Arme
sinken und kehrte feierlich auf ihr Sterbebett zurück. Und als sie die
letzten Seufzer hauchte, kam gleichzeitig ein leises Murmeln von ihren
Lippen. Ich legte das Ohr an ihren Mund und vernahm wieder die
Schlußworte des Glanvillschen Ausspruchs: »Der Mensch überliefert sich
den Engeln oder dem Nichts einzig durch die Schwäche seines schlaffen
Willens.«

Sie starb. Und ich, der vom Gram völlig zermalmt war, konnte nicht
länger die einsame Verlassenheit meiner Behausung in der düsteren und
verfallenen Stadt am Rhein ertragen. Ich hatte keinen Mangel an dem, was
die Welt »Besitz« nennt; Ligeia hatte mir viel mehr, o sehr viel mehr
gebracht, als für gewöhnlich einem Sterblichen zufällt. So kam es, daß
ich nach einigen Monaten planlosen und ermüdenden Umherwanderns in einer
der wildesten und abgelegensten Gegenden des schönen England eine alte
Abtei, deren Namen ich nicht nennen möchte, käuflich erwarb und instand
setzte. Die düstre und traurige Majestät des Gebäudes, die unglaubliche
Verwilderung der Ländereien, die vielen melancholischen und
altehrwürdigen Erinnerungen, die sich an beide knüpften, hatten viel
gemein mit dem Gefühl äußerster Verlassenheit, das mich in jenen
entlegenen und unwirtlichen Teil des Landes getrieben hatte. An dem
Abteigebäude selbst mit seinem verwitterten, unter blühendem Grün
verborgenen Mauerwerk nahm ich keine Veränderungen vor, dagegen widmete
ich mich mit kindischem Eigensinn und wohl auch in der schwachen
Hoffnung, meinen Kummer dadurch zu zerstreuen, der Ausstattung der
Innenräume und entfaltete hier eine ganz ungewöhnliche Pracht. Ich hatte
schon als Kind Geschmack an solchen Torheiten gefunden, und jetzt, da
mich mein Kummer wieder hilflos machte, stellte sich jener kindliche
Trieb von neuem ein. Ach, ich fühle, wieviel Spuren von
Geistesverwirrung sogar in den prunkhaften und phantastischen Draperien,
in den feierlichen ägyptischen Schnitzereien, in den grotesken Möbeln,
in den tollen Mustern der goldgewirkten Teppiche zu finden waren. Ich
lag, ein gefesselter Sklave, in den Banden des Opiums, und meine
Handlungen und Anordnungen hatten den Charakter meiner Träume
angenommen. Doch ich will nicht bei der Beschreibung dieser Torheiten
verweilen, laßt mich nur von jenem einen verfluchten Gemach sprechen, in
das ich in einem Anfall von

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Text Comparison with The Raven

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The Raven by Edgar Allan Poe Once upon a midnight dreary, while I pondered, weak and weary, Over many a quaint and curious volume of forgotten lore-- While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping, As of some one gently rapping, rapping at my chamber door.
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Open here I flung the shutter, when, with many a flirt and flutter, In there stepped a stately Raven of the saintly days of yore.
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" Then the bird said "Nevermore.
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Meant in croaking "Nevermore.
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" And the Raven, never flitting, still is sitting, still is sitting On the pallid bust of Pallas just above my chamber door; And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming And the lamp-light o'er him streaming throws his shadows on the floor; And my soul from out that shadow that lies floating on the floor Shall be lifted--nevermore!.