Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

By Edgar Allan Poe

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in unzähligen Kurven dahinzieht, im
allgemeinen aber dem Flußlauf folgt, bis sie sich nach Westen in der
Ferne verliert. Diese Mauer besteht aus einem zusammenhängenden Fels und
ist dadurch entstanden, daß man den einst zerklüfteten Hang des
südlichen Flußufers senkrecht abschnitt; doch nicht die kleinste Spur
dieser Arbeit ist mehr zu sehen. Der gemischte Stein ist altersgrau und
ist verschwenderisch mit Efeu, korallenrotem Geisblatt, der wilden Rose
und Klematis behangen und umwuchert. Die Gleichmäßigkeit der oberen und
unteren Abschlußlinie der Mauer wird durch Bäume von gigantischer Größe
erreicht, die vereinzelt oder in Gruppen auf dem »Plateau« oder im
Bereich hinter der Mauer, aber immer dicht neben ihr stehen, so daß
zuweilen die Äste (besonders jene der schwarzen Walnuß) herübergreifen
und ihre hängenden Spitzen ins Wasser tauchen. Weiter hinten ist das
eingeschlossene Gebiet von undurchdringlichem Laubwerk verhüllt.

Diese Dinge bemerkt man, während das Boot der Stelle immer näher kommt,
die ich das Tor der Durchsicht genannt habe. Je mehr man sich ihm
nähert, desto mehr verschwindet das Zauberhafte daran; nach links öffnet
sich ein neuer Abfluß aus der Bucht, und in dieselbe Richtung scheint
auch die Mauer sich zu ziehen, die immer noch den Flußlauf begleitet.
Weit kann das Auge nicht in diese neue Flucht hinunterspähen, denn das
von der Mauer begleitete Wasser biegt wiederum nach links ab, bis beide
im Laubdach verschwinden.

Das Boot aber gleitet wie durch Zauberkraft in den gewundenen Kanal, und
hier zeigt das der Mauer gegenüberliegende Ufer Ähnlichkeit mit dem
vorhin beschriebenen Ufer. Hohe Hügel, die sich gelegentlich zu Bergen
erheben und eine üppige, wilde Vegetation tragen, schließen die Szene
ein.

Das Boot gleitet sanft, aber mit zunehmender Geschwindigkeit dahin, bis
nach vielen kurzen Drehungen der Reisende seinen Weg von einem
gigantischen Tor oder vielmehr einer vergoldeten, überreich zierlichen
Tür gehemmt sieht, die den vollen Strahlen der jetzt schnell sinkenden
Sonne ein so glänzender Spiegel ist, daß der ganze umliegende Wald in
Flammen zu stehen scheint. Dieses Tor ist in die hohe Mauer eingelassen,
die den Fluß hier scheinbar rechtwinklig kreuzt. Nach kurzer Zeit
allerdings sieht man, daß der Hauptstrom des Wassers noch immer in
sanftem und gedehntem Bogen nach links gleitet, wie zuvor der Mauer
folgend, während eine nicht unbeträchtliche Strömung sich von dem
Hauptarm abzweigt und leise kräuselnd unter dem Tor den Blicken
entschwindet. Das Boot fällt in den kleinen Kanal und nähert sich dem
Tor. Seine weitausladenden Flügel dehnen sich langsam und sanft
erklingend. Das Boot gleitet hindurch und fliegt eilig einem ungeheuren
Amphitheater zu, das vollständig von purpurnen Bergen umschlossen ist,
deren Füße ein schimmernder Fluß umspült. Und nun zeigt sich den Blicken
urplötzlich das ganze Paradies Arnheim. Eine bezaubernde Melodie rauscht
auf; ein seltsam süßes

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Text Comparison with The Raven

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Deep.
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"Surely," said I, "surely that is something at my window lattice; Let me see, then, what thereat is and this mystery explore-- Let my heart be still a moment and this mystery explore;-- 'Tis the wind and nothing more.
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" Then the bird said "Nevermore.
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" Quoth the Raven,.
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" And the Raven, never flitting, still is sitting, still is sitting On the pallid bust of Pallas just above my chamber door; And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming And the lamp-light o'er him streaming throws his shadows on the floor; And my soul from out that shadow that lies floating on the floor Shall be lifted--nevermore!.