Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

By Edgar Allan Poe

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jedoch,
in dessen unumschränktem Besitz der Erbe sich befand, empfand man diese
und alle gewöhnlichen Ziele als ein allzu begrenztes Feld. Man nahm zu
Zahlen seine Zuflucht, und auch diese verwirrten noch mehr. Es
stellte sich heraus, daß selbst bei nur drei Prozent das
Jahreseinkommen der Erbschaft nicht weniger als dreizehn
Millionen fünfhunderttausend Dollar betrug, was eine Million
einhundertundfünfundzwanzigtausend Dollar im Monat ausmachte; oder
sechsunddreißigtausendneunhundertundsechsundachtzig am Tag; oder
sechsundzwanzig Dollar für jede entfliehende Minute. So wurde natürlich
der übliche Weg der Mutmaßungen völlig umgestoßen. Die Leute wußten
nicht, was sie ersinnen sollten. Einige meinten sogar, Mr. Ellison werde
sich mindestens der Hälfte seines Vermögens als völlig überflüssig
entledigen -- und die ganze Sippe seiner Verwandtschaft durch Verteilung
dieses Überflusses bereichern. Den nächsten Verwandten überließ er
tatsächlich die ungewöhnlich großen Reichtümer, die ihm bereits vor der
Erbschaft gehörten.

Ich war jedoch gar nicht überrascht, als ich merkte, daß er schon längst
seinen Entschluß über einen Punkt gefaßt hatte, der von seinen Freunden
soviel erörtert worden war. Auch war ich über die Art dieses
Entschlusses nicht allzusehr erstaunt. Hinsichtlich der persönlichen
Wohltätigkeit hatte er sein Gewissen beruhigt. Von der Möglichkeit
irgendeines wesentlichen Dienstes, den der Mensch, wie man so zu sagen
pflegt, der Menschheit erweisen könnte, war er (wie ich leider gestehen
muß) wenig überzeugt. Kurz und gut, glücklich oder nicht glücklich, er
war so ziemlich ganz auf sich selber angewiesen.

Er war im weitesten und edeln Sinne ein Dichter. Er erfaßte überdies den
wahren Charakter, die erhabenen Ziele, die herrliche Majestät und Würde
der poetischen Empfindung. Er fühlte instinktiv, daß die vollste, wenn
nicht die einzige Befriedigung in der Erschaffung neuer Schönheitsformen
lag. Eine gewisse Eigenart, eine Folge seiner Erziehung oder seines
Intellekts, gab allen seinen ethischen Betrachtungen eine
materialistische Färbung, und dieser Hang vielleicht war es, der ihn zu
der Ansicht führte, das vorteilhafteste, wenn nicht das einzig
rechtmäßige Feld für angewandte Poesie biete die Schöpfung neuer Formen
von natürlicher, rein physischer Schönheit. So kam es, daß er weder
Musiker noch Dichter wurde -- wenn wir diese letztere Bezeichnung in
ihrer gewöhnlichen Bedeutung fassen. Mag aber auch sein, daß er beides
nicht werden wollte -- lediglich in Verfolgung seiner Idee, daß die
Verachtung jeglichen Ehrgeizes eine der wesentlichen Wurzeln des
irdischen Glückes sei. Ist es nicht tatsächlich möglich, daß, während
ein großes Genie naturgemäß ehrgeizig ist, noch ein größeres über dem
steht, was wir Ehrgeiz nennen? Kann es nicht sein, daß viele, die weit
größer sind als Milton, sich begnügt haben, »stumm und unberühmt« zu
bleiben? Ich glaube, die Welt hat auf dem Gebiet der Kunst die ganze
erschöpfende Fülle prachtvoller Leistungen, deren die menschliche Natur
unbedingt fähig ist, nie gesehen und wird sie nie sehen

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THE FALL OF THE HOUSE OF USHER SILENCE—A FABLE THE MASQUE OF THE RED DEATH.
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LANDOR'S COTTAGE THE LANDSCAPE GARDEN LIGEIA LIONIZING LOSS OF BREATH MAELZEL'S CHESS-PLAYER THE MAN OF THE CROWD.