Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

By Edgar Allan Poe

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Klasse betrachtet, glücklicher erachten kann als andre.
Seine zweite Bedingung war Weibesliebe. Seine dritte und sehr schwer zu
verwirklichende war die Verachtung des Ehrgeizes. Seine vierte ein
rastlos gesuchtes Ziel. Und er behauptete, da andre Dinge gleichgültig
seien, so stehe das Maß des erreichbaren Glücksgefühls im Verhältnis zu
der Geistigkeit dieses Gegenstandes.

Ellison zeichnete sich durch eine Fülle guter Gaben aus, die das Glück
ihm in den Schoß geworfen hatte. An Schönheit und Anmut überstrahlte er
alle Männer. Sein Verstand war von der Art jener, denen das Erwerben von
Kenntnissen weniger Anstrengung als Intention und Bedürfnis ist. Seine
Familie gehörte zu den erlauchtesten im Reich. Seine Braut war die
lieblichste und treu ergebenste aller Frauen. Er hatte stets über
reichliches Besitztum verfügt; als er aber mündig wurde, stellte es sich
heraus, daß das Schicksal ihm einen der seltenen Streiche gespielt
hatte, wie sie die ganze soziale Welt, in der sie sich ereignen,
zuweilen in Verblüffung versetzen und selten verfehlen, die
Geistesverfassung derer, denen sie gelten, völlig umzustoßen.

Es fand sich, daß etwa hundert Jahre vor Mr. Ellisons Mündigwerdung in
einer entfernten Provinz ein Mr. Seabright Ellison gestorben war. Dieser
Herr hatte ein fürstliches Vermögen zusammengerafft, und da er keine
direkten Nachkommen hatte, packte ihn die Grille, das Vermögen sich bis
hundert Jahre nach seinem Tode weiter aufstapeln zu lassen. Indem er die
Anlage des Kapitals eingehend und scharfsinnig bestimmte, vermachte er
die aufgehäufte Summe demjenigen nächsten Blutsverwandten des Namens
Ellison, der nach Ablauf von hundert Jahren am Leben wäre. Viele
Versuche waren gemacht worden, diese eigenartige Bestimmung zu umgehen;
ihr Ex-post-facto-Charakter ließ sie fehlschlagen; man lenkte aber die
Aufmerksamkeit einer habgierigen Regierung darauf und erlangte eine
gesetzliche Verfügung, die alle derartigen Geldanhäufungen untersagte.
Das hinderte freilich den jungen Ellison nicht, an seinem
einundzwanzigsten Geburtstag als der Erbe seines Ahnherrn Seabright in
den Besitz eines Vermögens von vierhundertundfünfzig Millionen Dollar zu
kommen.

Als es bekannt wurde, welch ungeheuerliche Summe die Erbschaft
ausmachte, gab es natürlich viele Vermutungen über die Art, wie sie
anzulegen sei. Die Höhe und die sofortige Greifbarkeit der Summe
verwirrte alle, die sich mit der Sache befaßten. Für den Besitzer
irgendeiner übersehbaren Geldmenge hätte man sich irgendeinen von
tausend Plänen ausgedacht. Wäre er mit Gütern gesegnet worden, die
lediglich die der andern Bürger überstiegen, so hätte man sich unschwer
vorgestellt, er werde die beliebten Extravaganzen seiner Zeit in
unerhörtester Weise übertreiben -- oder sich mit politischen Umtrieben
befassen -- oder nach der Machtstellung eines Ministers streben -- oder
sich den höheren Adel kaufen -- oder große Museen der schönen
Künste anlegen -- oder den freigebigen Mäzen in Wissenschaft,
Literatur und Kunst spielen -- oder seinen Namen in ausgedehnten
Wohlfahrtseinrichtungen verewigen. Bei dem unfaßlichen Vermögen

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Text Comparison with Poemas

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El viento frío, los pitos arromadizados, el humo de las chimeneas, el movimiento de las máquinas, las mismas ondas ventrudas de aquel mar estañado, el vapor que caminaba rumbo a la gran bahía, todo decía: _all right_.
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», escribe Peladan.
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Tu nombre luminoso y simbólico surge en el cielo de mis noches como un incomparable guía, y por claridad inefable llevo el incienso y la mirra a la cuna de la eterna Esperanza.
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Gautier: «Es raro que un poeta, dice, que un artista sea conocido bajo su primer encantador aspecto.
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Nuestro poeta, por su organización vigorosa y cultivada, pudo resistir esa terrible dolencia que un médico escritor llama con gran propiedad «la enfermedad del ensueño».
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Lo cual estaba ya dicho por Santo Tomás en estas palabras: «Si las cosas mismas no determinan el fin para sí, porque desconocen la razón del fin, es necesario que se les determine el fin por otro.
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_Rubén Darío.
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1845.
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Toda belleza duerme.
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A LA SEÑORITA * * * ¿Qué me importa si mi suerte terrestre no encierra en mí mismo más que una pequeña cosa de esta tierra? ¿qué me importa si años de amor son olvidados en un momento de odio? No lloro en forma alguna porque los desolados sean más dichosos que yo, pequeña, sino porque veo que os afligís por el destino de éste que no es sino un transeúnte sobre la tierra.
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1831.
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IMITACIÓN Una ola insondable de invencible orgullo, un misterio y un sueño, tal debió parecer mi primera edad.
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¡Se desprenden esos dobles lúgubres y funerarios de los altos campanarios en fúnebre vibración; en esos dobles alienta algún espíritu irónico que a cada nota que zumba, con agrio gesto sardónico rueda implacable y derrumba y oprime con todo el peso de la piedra de una tumba el humano corazón! ¡Quienes tañen las campanas de los toques funerales no son pobres campaneros, no son sencillos mortales, son espectros sepulcrales! ¡Y es el Rey de los espectros quien toca con más tesón! Pausado, implacable, lento su toque a cada momento resuena como un lamento pregonando la hora única en extraña rima rúnica, y parece que sintiera intenso placer diabólico en este toque simbólico de muerte y desolación.
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Dijo el cuervo: «¡Nunca más!» «Eh, profeta--dije--o duende, mas profeta al fin, ya seas ave o diablo--ya te envíe la tormenta, ya te veas por los ábregos barrido a esta playa, desolado pero intrépido a este hogar por los males devastado, .
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