La Murdoj de Kadavrejo-Strato

By Edgar Allan Poe

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kun landano de Rusio_.' Dua Franco
malkonsentas krome kun la unua, certante ke la vocxo estis tiu de
Italo. Tamen '_ne scipovante tiun lingvon_,' li konvinkigxis, same
kiel la Hispano, 'pro la intonacio.'"

"Nu, kiel malkutime aparta, ni devas supozi, estis verfakte tiu
vocxo povinta instigi tiajn atestajxojn--ecx en kies tonoj rekonis
nenion konatan la landanoj de kvin grandaj nacioj de Euxropo. Vi
diros ke gxi estis eble vocxo de Aziano, aux Afrikano. Nek Azianoj
nek Afrikanoj multnombrigxas en Parizo. Tamen, sen kontrauxstari la
hipotezon, mi nun atentigu nur tiujn tri punktojn. La vocxon unu
atestinto priskribas kiel 'raspan, ne stridan'. Du aliaj raportas
gxin esti 'rapida kaj _malkonstanta_.' Neniajn vortojn--neniajn
vortsimilajn sonojn, iu ajn atestinto menciis kiel rekoneblajn."

"Mi ne scias," dauxrigis Dupino, "kiujn efektojn mi estigis gxis
nun, eble, sur vian komprenon. Sed mi ne hezitas diri ke lauxlegxaj
konkludoj fontintaj el ecx nur tiu parto de la atestajxaro--la parto
rilatanta al la rauxkaj kaj stridaj vocxoj--jam suficxas en si por
naskigi suspekton devontan fiksi direkton al cxiu posta progresado
en la kontrolesploro pri la mistero. Mi diris 'lauxlegxaj konkludoj'
sed mia voldiro ne plene envortigxas tiel. Mi deziris sugesti ke
la konkludoj estas la _solaj_ gxustaj kaj ke la suspekto fontas
_neeviteble_ el tiuj kiel ununura rezulto. El kio konsistas tamen
tiu suspekto mi ankoraux ne konsentas diri. Mi nur deziras ke vi
konsideru ke, cxe mi, gxi estis suficxe forta por doni al miaj
demandoj en la cxambro precizan formon, difinitan emon."

"Nun ni translokigxu, permense, al tiu cxambro. Kion ni unue sercxu
cxi-tie? La elirrimedon kiun utiligis la murdintoj. Mi certe ne
troigas dirante ke nek vi nek mi kredas je preternaturajxoj.
Sinjorinon kaj Frauxlinon Lespanajon ne detruis fantomoj. La farintoj
de la ago estis materiaj kaj eskapis materie. Tial kiel? Felicxe,
estas nur unu maniero rezonadi pri la temo kaj _necesas_ ke tiu
maniero nin konduku al difinita decido. Ni kontrolu, unu post la
alia, la eblajn elirrimedojn."

"Klare estas ke la murdintoj enestis la cxambron kie trovigxis
Frauxlino Lespanajo, aux almenaux la apudan cxambron, kiam la
enketontaro supreniris lauxsxtupare. Estas tial nur cxe tiuj du
logxejoj ke ni devas sercxi elirejojn. La polico nudigis la plankojn,
plafonojn kaj murmasonajxojn en cxiu direkto. Neniajn _sekretajn_
elirejojn povintus preteratenti ilia kontrolado. Tamen, ne fidante
_iliajn_ okulojn, mi kontrolis per miaj propraj okuloj. Estis, tial,
_neniaj_ sekretaj elirejoj. Ambaux pordoj kunligantaj la cxambrojn
kaj la koridoron estis sekure sxlositaj kaj la sxlosiloj restis
internaflanke."

"Ni konsideru la kamentubojn. Tiuj, kvankam pridisponante ordinaran
largxon gxis ok-dek futoj super la fajrejo, ne entenos, laux sia
tuta longo, la korpon de granda kato. Pro tio ke nepras la maleblo
eliri pere de rimedoj jam menciitaj,

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Text Comparison with Ligeia und andere Novellen; Sieben Gedichte

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Ich erwähnte schon das umfassende Wissen Ligeias: ihre Kenntnisse waren unermeßlich -- für eine Frau ganz unerhört.
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hatte ich es verdient, durch den Verlust der Geliebten verdammt zu werden -- in der nämlichen Stunde, da sie mir diese Bekenntnisse machte? Doch ich kann es nicht ertragen, von diesen Dingen zu sprechen.
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Konnte das wirklich die lebende Rowena sein, die mir da gegenüberstand? Konnte es überhaupt Rowena sein -- die blondhaarige, blauäugige Lady Rowena Trevanion of Tremaine? Warum, warum sollte ich es bezweifeln? Die Binde lag fest um den Mund -- aber warum sollte es nicht der Mund, der atmende Mund der Lady of Tremaine sein? Und die Wangen -- sie trugen Rosen wie im Mittag ihres Lebens --.
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Doch gibt es keine Burg im Lande, die stolzer und ehrwürdiger wäre als mein Stammschloß mit seinen düstern, grauen Hallen.
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Dann kam meine Monomanie mit voller Wut über mich, und ich wehrte mich vergeblich gegen ihre unerklärliche, bezwingende Gewalt.
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[Fußnote 1: Denn da Jupiter während der Winterzeit zweimal sieben Tage Wärme schenkt, so haben die Menschen diese milde und gemäßigte Zeit die Amme des schönen Eisvogels genannt.
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Doch sprach ich nie ein Wort, das Leidenschaft gewesen wäre, dachte nie einen Gedanken, der Liebe bedeutet hätte.
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Und sie wußte all dies und hielt es mir doch niemals vor.
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Ja, man hätte diese Bäume für gigantische Schlangen halten können, die der Sonne, ihrer Gottheit, huldigten, wären nicht die glänzend grünen, großen.
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In Wahrheit! ich liebe die Vorstellung, daß die dunklen Täler und grauen Felsen und die schweigsam lächelnden Wasser und die Wälder, die in unruhigem Schlummer seufzen -- und die stolzen wachsamen Berge, die auf alles herunterblicken --, daß alles dies nur ungeheure Gliedmaßen eines gewaltigen lebendigen und empfindenden Ganzen sind -- eines Ganzen, dessen Gestalt (die Kugel) die vollkommenste und umfassendste ist, die es gibt; dessen Weg den andern Planeten zugesellt ist, dessen zarte Magd der Mond[2], dessen mittelbarer Herr die Sonne ist; dessen Lebensdauer Ewigkeit, dessen Sinn der Wille Gottes ist; dessen Freude Wissen ist; dessen Geschicke sich in Unendlichkeit verlieren; dessen Kenntnis seiner selbst etwa unsrer Kenntnis der mikroskopischen Kleinwelt gleichkommt -- eines Daseins, das wir als völlig unbelebt und rein stofflich ansehen, ähnlich, wie diese winzigen Wesen uns betrachten mögen.
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Welcher geschwätzige Franzose[4] war es doch, der mit Beziehung auf das Werk von Zimmermann sagte: »la solitude est une belle chose; mais il faut quelqu'un pour vous dire que la solitude est une belle chose«? Dem Epigramm ist nicht zu widersprechen; aber dies »il faut« -- diese Notwendigkeit ist doch ein Unding.
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Sollte ich nicht vor Sonnenuntergang, selbst nicht vor Einbruch der Dunkelheit auf das Dorf stoßen, so war es doch mehr als wahrscheinlich, daß irgendein kleines Farmhaus oder dergleichen auftauchen würde, wenn auch die Gegend (vielleicht weil sie sich mehr malerisch als fruchtbar erwies) nur spärlich bewohnt war.
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Die Weite des grünen Feldes wurde gelegentlich durch einen Zierstrauch unterbrochen, wie Hortensie, Schneeball oder duftendes Jasmingesträuch; häufiger noch durch eine Geraniumgruppe, die in allen Varietäten üppig blühte.
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Seine zweite Bedingung war Weibesliebe.
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Das Resultat der natürlichen Richtung in der Gärtnerei zeigt sich mehr in der Vermeidung aller Mängel und Mißverhältnisse -- in der Pflege einer gesunden Harmonie und Ordnung --, als im Hervorbringen von Wundern oder Besonderheiten.
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« Und der Rabe rührt sich nimmer, sitzt noch immer, sitzt noch immer Auf der blassen Pallasbüste, die er sich zum Thron erkor.
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Ich war nicht immer so wie jetzt: Dies Diadem, das fiebrisch hetzt, Krönt eines Usurpators Gier.
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Meine Gier, seit jenen Unglücksstunden, Ward Tyrannei, die ich erstrebte; Man hielt sie, seit ich Macht gefunden, Für meines Innern Grundgebot.
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Unendlichkeit und Öde! Schwermut, Schweigen! Uralter Zeit Erinnern -- düstere Nacht! Ich fühl euch jetzt -- fühl eure ganze Wucht -- O Zauber, stärker als Judäas König Voreinst gelehrt im Berg Gethsemane! O Wunder, machtvoller als der Chaldäer Jemals verzückt aus stillen Sternen zog! Hier, wo ein Held einst stürzte, stürzt die Säule.
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Doch steigt ein Licht aus dem Meer herauf, Strömt schweigend an kühnen Zinnen hinauf, Hinauf an Türmen bis zum Knauf, Hinauf an Palästen, an Zitadellen, An Tempeln hinauf und an Babylonwällen, Hinauf an vergessenen Laubengängen Mit eingemeißelten Fruchtgehängen, Hinauf an manchem Opferstein, Auf dessen Friesen zu engem Verein Verflochten Viola, Violen und Wein.